Hormon Yoga - alle Informationen und die besten Übungen

Hormone natürlich regulieren!

Prämenstruelle Beschwerden (PMS), Wechseljahrsbeschwerden, sexuelle Unlust und Kinderlosigkeit – wenn der Hormonhaushalt durcheinander ist, sind die Symptome vielfältig. Doch nicht nur die klassischen Frauenbeschwerden sind hormonell bedingt. Auch an Diabetes, Migräne, Schlafstörungen, Akne, Erkrankungen der Schilddrüse und sogar Depressionen sind Hormone wesentlich beteiligt.


Hormon Yoga ist ein natürlicher Weg, den Hormonspiegel wieder ins Gleichgewicht zu bringen. 

Woher kommt Hormon Yoga und wie ist es entstanden?

Hormonyoga - Dinah Rodrigues

Bild: Dinah Rodrigues

Hormon Yoga ist so alt wie der Yoga selbst. Immer schon haben Yogis ihre innere Physiologie mit den Techniken des Yoga reguliert um in einem gesunden Körper einen gesunden Geist zu kultivieren.  Die Brasilianerin Dinah Rodrigues begann 1992 die Zusammenhänge von Yoga und vor allem dem weiblichen Hormonsystem näher zu erforschen.


Geboren am 13. Mai 1927 in Sao Paulo studierte sie Psychologie und Philosophie. Schon früh interessierte sie sich für Yoga und lernte bei verschiedenen renommierten Yogalehrern.


Als sie 65 Jahre alt war, bemerkte ihr Frauenarzt Dr. Luciano Marcondes Nardozza bei einer Routineuntersuchung, dass sie einen ausgezeichneten Hormonspiegel hatte.


Die Vermutung von Dinah, dass dies auf ihre regelmäßige Yogapraxis zurückzuführen sei erstaunte den Frauenarzt. 

Er konnte sich nicht vorstellen, das Yoga einen Einfluss auf den Hormonhaushalt haben konnte.


Dinah RODRIGUES wies darauf hin, dass es sogar möglich sei, eine speziell auf weibliche Hormone ausgerichtete Yoga Übungsreihe zusammenzustellen. Der Frauenarzt forderte sie auf, solch eine Übungsreihe zu entwickeln und das war der Impuls zur Entwicklung und Entstehung ihres Hormon-Yoga.


So begann sie ihre Nachforschungen auf diesem Gebiet zu intensivieren. Bevor sie 1992 Hormon-Yoga bekannt machte, führte sie eine Studie mit 66 Frauen durch, bei der sich herausstellte, dass die meisten Frauen sowohl eine Linderung ihrer durch die Wechseljahre bedingten Beschwerden als auch eine Verbesserung der hormonellen Situation erzielen konnten.


Seit 1992 gibt Dinah RODRIGUES Hormon-Yogakurse und unterrichtet Aus- und Weiterbildungen.


Die Wirkung des Hormon-Yoga wurde mittlerweile durch zahlreiche wissenschaftliche Studien bestätigt.


Inzwischen haben sich viele Yogalehrer*innen darauf spezialisiert, Yoga auf unterschiedlichste Weise für hormonelle Gesundheit zu nutzen, an ihre Teilnehmer*innen weiterzugeben und eigene Aus- und Weiterbildungen in Hormonyoga entwickelt.


Wissenschaftliche Studie "Hormonyoga"

Im Jahr 2001 führte Dinah RODRIGUES eine Studie in Zusammenarbeit mit ihrer Tochter Laura Rodrigues, die an der Universität in London ihren Magister der Naturwissenschaften und Doktor der Philosophie erworben hatte, durch. 


In der Studie praktizierten 116 Frauen regelmäßig Hormon-Yoga und stellten ihre jeweils erreichten Ergebnisse zur Auswertung zur Verfügung.


Die Studie ließ folgende Aussagen zu: nach durchschnittlich vier Monaten Übungspraxis trat bei allen Frauen eine Erhöhung der Hormonwerte ein (um durchschnittlich 254% laut Quelle Rodrigues, D.: Avaliacao do efeito da pratica de Yoga-Terapia-Hormonal para Menopausa. Madras Editora 2002) sowie eine Besserung oder Beseitigung ihrer hormonell bedingten Beschwerden. Darüber hinaus wurde festgestellt: Je häufiger die Praxis, umso besser die Ergebnisse.

Was unterscheidet Hormon Yoga von anderen Yoga-Stilen?

Methodisch gesehen enthält Hormon Yoga eine Kombination aus verschiedenen Yoga und buddhistisch-tibetischen Techniken unterschiedlicher Traditionen.


Die Übungen sind so konzipiert, dass sie vor allem das Drüsensystem (Eierstöcke, Schilddrüse, Hypophyse und Nebennieren) ansprechen. 


Dabei werden die Asanas (Körperstellungen) oft dynamisch ausgeführt und mit speziellen Pranayamas (Atemtechniken) und Bandhas (Verschlüsse) aus dem Kundalini- und Hatha-Yoga sowie Tibetischen Energielenkungen kombiniert.


Diese ganz besondere, sehr wirksame und zielgerichtete Kombination unterscheidet Hormon Yoga von anderen Yogastilen.



Hormon-Yoga besteht aus:

  • Aufwärmübungen 
  • Hauptübungen
  • Atemtechniken
  • Entspannungs- und Antistress-Übungen

Für wen ist Hormon Yoga geeignet?

  • Für Frauen ab dem 35. Lebensjahr zur Prävention und später zur Linderung der weit verbreitenden Symptome der Wechseljahre. Nach oben gibt es keine Altersgrenze.
  • Für Frauen unter 35 mit verfrühter Meno-Pause durch zum Beispiel länger anhaltenden psychischen Stress oder starke körperlicher Belastung.
  • Für Frauen, die sich aufgrund der bekannten Nebenwirkungen keiner konventionellen medikamentösen Hormon-Ersatz-Therapie unterziehen möchten oder diese durch Hormonyoga unterstützen möchten.
  • Für jüngere Frauen mit Kinderwunsch oder hormonellen Problemen wie zum Beispiel Eierstockzysten oder starken Menstruationsbeschwerden.
  • Für Männer mit Prostata-Beschwerden oder hormonell bedingten Erektions-Störungen.
  • Für Männer und Frauen mit Schilddrüsen-Erkrankungen, Schlafstörungen oder Depressionen.

Kontraindikationen - Wer sollte KEIN Hormon Yoga praktizieren!

Wichtiger Hinweis:

Bei behandlungsbedürftigen Erkrankungen und Unsicherheiten immer die behandelnde Ärztin/den behandelnden Arzt zurate ziehen.

  • in der Schwangerschaft
  • während der Menstruation (bestimmte Teile der Praxis)
  • bei hormonell (Östrogen) bedingtem Brustkrebs
  • bei Entzündungen im Bauchraum
  • bei akuten oder schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie nach Herzoperationen
  • bei größeren Myomen oder starker Endometriose

Hormon Yoga Übungen

Eierstock-Übungen

Jede Frau hat zwei Eierstöcke, welche Eizellen beinhalten und freigeben sowie Hormone produzieren. Sie befinden sich an den zwei Seiten des oberen Teils der Gebärmutter.


In den Wechseljahren ermüdet die zyklische Funktion der Eierstöcke, die die Hormone des weiblichen Körpers produzieren (Östrogene und Progesteron) und die Hormonspiegel sinken.

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Schilddrüsen-Übungen

Die Hauptfunktion der Schilddrüse besteht in der Bildung von Schilddrüsenhormonen die unter anderem für Fruchtbarkeit, Fortpflanzung, Stimmungen, Energiehaushalt und das Körpergewicht zuständig sind.


Schilddrüsen- und Sexualhormone stehen in einem engen Zusammenhang und beeinflussen sich gegenseitig. Geraten die Schilddrüsenhormone aus dem Gleichgewicht, spielen auch die weiblichen Hormone verrückt: Eisprung und Regelblutung können dann oft nicht mehr normal ablaufen.


Außerdem wird die Funktion der Schilddrüse bei Frauen wie bei Männern durch Stress stark beeinträchtigt.

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Hypophysen-Übungen

Die Hypophyse wird gerne die Königin der Hormondrüsen genannt, weil sie die anderen Hormondrüsen beeinflusst bzw. steuert.


Zudem schüttet sie selber Hormone aus, wie das Wachstumshormon, welches auf den Organismus verjüngend wirkt.

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Anti-Stress-Übungen

Bei chronischem körperlichem oder psychischem Stress steigt der Wert des Stresshormons Cortisol. Dies hat weitreichende Folgen für den Organismus.


Ein erhöhter Cortisol-Spiegel senkt den Östrogenwert als wichtigstes Hormon für die Frau bzw. den Testosteronwert als wichtigstes Hormon für den Mann.

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Anti-Stress-Techniken im Hormon-Yoga

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